The lowest depressions on the earth’s surface

Reading the paper ...

As a trained geographer, I have a soft spot for geographical phenomena. Whenever I come across them along my way, I am irresistibly drawn there. So it happened that I not only visited the lowest point on the earth’s surface (the Dead Sea, 430 m below sea level). But I’ve also been to the world’s third deepest depression in the Takla Makan Desert in Xinjiang/China. Which is not far from a point near Urumqi that boasts the longest distance from the sea on this planet by the way – 2.400 km. The fact that I also paid a visit to the deepest depression in North America (Badwater in Death Valley, a paltry 86 m below sea level) should only be mentioned in passing.

However, the deepest point on the earth’s surface was not the most impressive, because the Dead Sea looked quite acceptable (a lot of beach tourism). As is the custom there, I lay flat on the water and read my newspaper. I was more than happy when my girlfriend 

had finished the compulsory photo. And why’s that? Well, during a camel ride in the footsteps of Lawrence of Arabia in Wadi Rum the day before I had suffered some abrasions that burned so badly that I had to jump out of the water in a hurry.

At the shores of Lake Aydinkol
The factory ...

The most impressive depression, however, was the third deepest: Lake Aydinkol in the southern part of the Turfan Depression (154 m below sea level). During one of my tours along the Silk Road I decided to have a look. I convinced my clients that this was a ‚must see‘ destination.   A disastrous road led to the shore of the salt lake. At the end was a decommissioned factory that looked worse than one in a Stephen King horror movie. During the Mao era, people were assigned to this wasteland to exploit the lake’s mineral resources. When conditions in China became somewhat more ‘liberal’, those who could, fled this hell. But some workers had apparently not managed to leave this godforsaken place. And it looked exactly as I had imagined: thick clods of earth had been piled up into bizarre formations due to the power of the salt (halokinesis = earth or ground

movements caused by salt). I even met some pretty girls and asked them what they were doing there. Couldn’t get a satisfactory answer, though. The cracks in the clay walls of their accommodation (in contrast to the factory, the salt kept working) were provisionally sealed with aluminium foil; others were decorated with posters of Chinese movie stars or calendars. Compared to that, the working class during the time of Manchester-type capitalism lived downright comfortably. In addition to this the climatic conditions are murderous: a temperature amplitude of (in extreme cases) no less than up to one hundred degrees Celsius – unbelievable! A dog barked madly as we approached his kennel. Somehow I couldn’t help but feel that it would probably end up as a Sunday roast next weekend. Truly one of the most miserable places I have ever seen.

Über die Klippen des Teegenusses

Plötzlich wollten uns selbst die Berliner Kaffeetanten weismachen, wie man denn nun richtig Tee trinke. Und was für tolle Sorten es in den Teestuben alles gab: Vanilletee, Zimttee, einmal ganz abgesehen von Tee Mu und ähnlichen Spinnereien. Manche Experten schreckten nicht mal vor dem berüchtigten Buttertee der Tibeter zurück und tranken die bittere Brühe (die ein wenig wie verdorbene Rindsbouillon schmeckte) mit Kennermiene, dazu las man dann Passagen aus dem Tibetanischen Totenbuch (Bardo Thödol).

In der Volksschule (1956)

Bildungsstätte der Kindheit, in der wir die ersten, noch unsicheren Schritte ins Leben taten. Ostern 1956 standen wir nun endlich vor dem riesigen Schulgebäude, das ebenso wie Rektor Sechsstroh drohend auf uns Zwerge herabblickte. Die eine Hand lag schweißnass in der der Mutter, die andere presste die Zuckertüte an den zitternden Körper und der ungewohnte Schulranzen (‚… viel gesünder als eine Aktentasche!‘, versicherte man uns) wurde von Minute zu Minute schwerer. Nach einer kurzen Anschnauze betraten wir das nach Bohnerwachs riechende Gebäude und erreichten nach einem endlos scheinenden Weg über dunkle Flure unser Klassenzimmer. 

Unterwegs wurden wir noch von den Zweitklässlern verhöhnt: „Erste Klasse Titiflasche, zweite Klasse Aktentasche!“ riefen sie im Chor. In unserem Klassenzimmer angekommen, durften sich jeweils zwei von uns in enge Bänke zwängen (die in der V. Peterstraße stammten lt. WHL noch aus dem Gründungsjahr 1900). Und da saßen wir nun und wurden unseren Lehrern bzw. Lehrerinnen vorgestellt, merkwürdigen Gestalten, die ganz anders als unsere Eltern aussahen: Der glatzköpfige Herr Bloch, ein begnadeter Schlüsselbundwerfer, der joviale Herr Breitwieser, der raubvogelartige Herr Kaupert mit seiner Geige, der immer Kaffeebohnen kaute. Du warst auch dabei? Hier geht’s weiter!

 

Sex-Schocks in Wilhelmshaven

Der vermutlich größte Sex-Schock schlechthin für die Gäste war jedoch, wenn der Conférencier Ole sich auszog. Er kletterte – nur mit einem Slip im Leopardendesign bekleidet – auf die Bühne. Dort legte er die letzten Hüllen und Hemmungen ab und schritt zur Tat. Ole durfte das, weil er schon über 21 war. Mann, wie haben wir ihn alle beneidet. Und die Frauen bedauert …

Kreuzberger Hinterhofgeschichten (1)

Irgendwann forderte Franke den anderen auf, mit ihm auf den Hof zu kommen. Der Schwächling lehnte ab mit dem Argument: „Binn doch keen Mumienschända!“. Da ging Franke auf den Hof, stellte sich vor Wittes Fenster und rief: „Eierkopp! Eierkopp! Eierkopp!“. Der Feigling kam ans Fenster und beschimpfte den Kontrahenten, von der Lebensgefährtin tatkräftig unterstützt: „Schlappschwanz! Schlappschwanz!!“ –„Watt sachst du da?“ pöbelte der zurück: „Ick zieh’ ihn härter wieder raus, wie du ihn rein steckst, du Flachwichser!“.

Ostereier und Sammler

Da denkt man als Laie: ‚Na ja, was ist schon dran an einem Ei? Schmeckt gut zum Frühstück!. Eventuell noch Rührei! Damit hat es sich dann auch schon. Nichts könnte falscher sein! Das Ei ist so viel mehr! Es ist das Lebensprinzip! Die undifferenzierte Totalität! Keim der Schöpfung! Die Basis allen Werdens auf der Erde. Alles kommt aus dem Ei! Das Welt-Ei! Ostereier! Das Ei des Kolumbus! Am Anfang war das Ei! Oder die Henne? Wie auch immer.

Männer und Frauen in Myanmar (Auszug)

Während der Unruhen, die auf den Militärputsch 2021 folgten, zogen Frauen Wäscheleinen quer über die Nebenstraßen und hängten dort in großer Höhe ihre Wäsche auf. Dadurch wurden die ‚Sicherheitskräfte‘ daran gehindert, in die Straße einzudringen. Es war ein lustiger Anblick, einigen besonders ‚mutigen‘ Soldaten dabei zuzuschauen, wie sie auf Lkws stehend die Wäsche abhängten, bevor die Truppen weiter vorrückten.